PRT Periradikuläre Therapie – FB Facettenblockade

Schmerzbehandlung der Wirbelsäule

prt_LOW_1
prt_LOW_2
PRT_LOW_3

Es handelt sich bei der Methode um eine computertomografisch (CT)prt-4-noname unterstützte, gezielte Behandlung von Schmerzzuständen der Wirbelsäule. Über eine genau an die schmerzhafte Wirbelsäulenstruktur (z.B. Wirbelgelenk / Nervenwurzel) geführte dünne Punktionsnadel wird eine geringe Menge schmerzstillendes Mittel (Lokalanästhetikum) gemischt mit einem entzündungshemmenden Medikament eingespritzt.

Hierzu wird in Bauchlage zunächst der zu behandelnde Wirbelsäulenabschnitt durch Computertomografie (CT) dokumentiert. Anhand der ausgewerteten Aufnahmen kann so die optimale Einstichstelle für die Punktionsnadel ermittelt und auf der Hautoberfläche markiert werden.

Nach dem gezielten Einstich wird dann die korrekte Lage der Nadel computertomografisch kontrolliert und die Position der Nadelspritze mit einer geringen Menge Kontrastmittel zusätzlich markiert. So ist es möglich, das schmerzstillende Mittel exakt und schonend an die zu behandelnde Stelle zu spritzen.

Die Behandlung wird bevorzugt bei durch Verschleißerscheinungen bedingten Schmerzzuständen der Lendenwirbelsäule angewandt, die schon länger bestehen (chronisch) und z.B. mit Medikamenten oder Krankengymnastik / Massagen ohne entsprechenden Erfolg behandelt wurden. Folgende wesentliche Einspritzungen (Injektionen) können entsprechend dem Befund und Beschwerdebild durchgeführt werden:

  • Injektion in die kleinen Wirbelgelenke (Facettenblockade-FB)
  • Injektion an den Nervenwurzeln (Periradikulärtherapie-PRT).

Die Behandlung sollte bei schweren Blutungsgerinnungsstörungen oder Schwangerschaft nicht durchgeführt werden.

Bei der CT-gesteuerten Schmerzbehandlung sind Nebenwirkungen bzw. Komplikationen ausgesprochen selten. Trotz größter Sorgfalt können im Wesentlichen auftreten:

  • Kleiner Bluterguss im Einstichbereich oder in der Tiefe
  • Kleiner Entzündungsherd (Infektion) im Einstichbereich oder in der Tiefe
  • Geringe Kontrastmittelüberempfindlichkeitsreaktion z.B. Hautrötung und Juckreiz
  • Vorübergehendes Taubheitsgefühl in den Beinen z.B. bei Injektion an die Nervenwurzel (PRT)

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich

Ergebnisse der bereits durchgeführten Untersuchungen Ihres Wirbelsäulenleidens, insbesondere Röntgen-, Computertomografie- und Kernspintomografieaufnahmen oder Befunde sollten, wenn möglich, mitgebracht werden.

Der gesamte Behandlungsablauf dauert etwa 10-20 Minuten. Bereits nach der ersten Einspritzung kann Schmerzfreiheit oder Besserung eintreten. Je nach Schweregrad der Erkrankung sind jedoch häufig mehrere Sitzungen erforderlich, um einen entsprechenden Erfolg zu erzielen. 

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie nach der Behandlung zur Überwachung noch mindestens 30 Minuten in der Praxis bleiben. Auch wenn es sich um eine ambulante Behandlung handelt, sollten Sie am Behandlungstag nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.