MRT-Arthrographie

Die direkte MR-Arthrographie ist eine spezielle kernspintomographische Untersuchung die eine hochauflösende Darstellung des Innenraumes eines Gelenkes erlaubt. Zur direkten MR-Arthrographie wird das zu untersuchende Gelenk unter Röntgenkontrolle mit einer feinen Nadel punktiert und Kontrastmittel  in den Gelenkraum eingebracht. Ca. 30min nach der Kontrastmittelinjektion, diese Zeit wird benötigt um eine homogene Verteilung des Kontrastmittels im Gelenkraum zu erreichen, wird die eigentliche Kernspinuntersuchung des Gelenkes durchgeführt.

Durch den Vorgang der Kontrastmittelinjektion wird der Gelenkraum aufgeweitet, was in der anschließenden Kernspin-Untersuchung eine optimale Abgrenzbarkeit anatomischer Mikrostrukturen und deren etwaiger Schäden ermöglicht.

Ist die direkte MR-Arthrographie schmerzhaft?
Viele Patienten beschreiben den Vorgang der Gelenkpunktion als nahezu schmerzlos, manche Patienten vergleichen ihn mit einer Impfung. Wir verwenden selbstverständlich ein Lokalanästhetikum das den Einstich der Nadel nahezu schmerzfrei gestaltet. Bei Füllung des Gelenkes mit Kontrastmittel kann ein Druckgefühl entstehen.

Gibt es Risiken und Komplikationen?
Risiken und Komplikationen sind wie auch bei anderen medizinischen Eingriffen prinzipiell immer möglich, jedoch bei diesem Verfahren äußerst gering. Die häufigsten und dennoch sehr selten auftretenden Komplikationen sind im Wesentlichen Infektionen oder Einblutungen. Das Risiko dafür liegt im Bereich von Größenordnungen von 1: 100 000. Um diese Risiken zu minimieren wird die Gelenkpunktion selbstverständlich unter sterilen Bedingungen und höchster Sorgfalt durchgeführt. Unser Arzt wird Sie natürlich vor der Untersuchung ausführlich über Risiken und Komplikationen aufklären, so dass Sie Zeit für Fragen und Einwilligung haben.

Wann kann die Untersuchung nicht erfolgen?
Die Untersuchung darf nicht bei einem bestehenden Infekt der zu punktierenden Region erfolgen. Zudem muss bei einer Blutgerinnungsstörung die Indikation zur Untersuchung kritisch diskutiert werden.

Was passiert mit dem applizierten Kontrastmittel?
Das Kontrastmittel wird im Laufe von 24h nahezu vollständig über die Nieren ausgeschieden.

Was ist nach der Untersuchung zu berücksichtigen?
Starke Beanspruchung des untersuchten Gelenkes sollte am Tag der Untersuchung vermieden werden. Sie sollten die Punktionsstelle nach der Untersuchung sorgfältig in Bezug auf Infektionszeichen (Hautrötung, Schwellung, Schmerzen) kontrollieren.

MRT-Arthrographie

Die direkte MR-Arthrographie ist eine spezielle kernspintomographische Untersuchung die eine hochauflösende Darstellung des Innenraumes eines Gelenkes erlaubt. Zur direkten MR-Arthrographie wird das zu untersuchende Gelenk unter Röntgenkontrolle mit einer feinen Nadel punktiert und Kontrastmittel in den Gelenkraum eingebracht. Ca. 30min nach der Kontrastmittelinjektion, diese Zeit wird benötigt um eine homogene Verteilung des Kontrastmittels im Gelenkraum zu erreichen, wird die eigentliche Kernspinuntersuchung des Gelenkes durchgeführt.

Durch den Vorgang der Kontrastmittelinjektion wird der Gelenkraum aufgeweitet, was in der anschließenden Kernspin-Untersuchung eine optimale Abgrenzbarkeit anatomischer Mikrostrukturen und deren etwaiger Schäden ermöglicht.

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Ist die direkte MR-Arthrographie schmerzhaft?
Viele Patienten beschreiben den Vorgang der Gelenkpunktion als nahezu schmerzlos, manche Patienten vergleichen ihn mit einer Impfung. Wir verwenden selbstverständlich ein Lokalanästhetikum das den Einstich der Nadel nahezu schmerzfrei gestaltet. Bei Füllung des Gelenkes mit Kontrastmittel kann ein Druckgefühl entstehen.

Gibt es Risiken und Komplikationen?
Risiken und Komplikationen sind wie auch bei anderen medizinischen Eingriffen prinzipiell immer möglich, jedoch bei diesem Verfahren äußerst gering. Die häufigsten und dennoch sehr selten auftretenden Komplikationen sind im Wesentlichen Infektionen oder Einblutungen. Das Risiko dafür liegt im Bereich von Größenordnungen von 1: 100 000. Um diese Risiken zu minimieren wird die Gelenkpunktion selbstverständlich unter sterilen Bedingungen und höchster Sorgfalt durchgeführt. Unser Arzt wird Sie natürlich vor der Untersuchung ausführlich über Risiken und Komplikationen aufklären, so dass Sie Zeit für Fragen und Einwilligung haben.

Wann kann die Untersuchung nicht erfolgen?
Die Untersuchung darf nicht bei einem bestehenden Infekt der zu punktierenden Region erfolgen. Zudem muss bei einer Blutgerinnungsstörung die Indikation zur Untersuchung kritisch diskutiert werden.

Was passiert mit dem applizierten Kontrastmittel?
Das Kontrastmittel wird im Laufe von 24h nahezu vollständig über die Nieren ausgeschieden.

Was ist nach der Untersuchung zu berücksichtigen?
Starke Beanspruchung des untersuchten Gelenkes sollte am Tag der Untersuchung vermieden werden. Sie sollten die Punktionsstelle nach der Untersuchung sorgfältig in Bezug auf Infektionszeichen (Hautrötung, Schwellung, Schmerzen) kontrollieren.